Nach einer zweijährigen Übergangsphase tritt die Datenschutz-Grundverordnung am 25.05.2018 in Kraft und wird verbindliches europäisches Recht. Die Vorgänger-EU-Verordnung datiert noch aus dem Jahr 1995, als es weder Google oder Amazon, geschweige denn Facebook gab noch Smart-phone oder Tablets erfunden waren. Insofern mehr als verständlich, dass diese Rechtsgrundlage einer Überarbeitung bedurfte. Die aktuellen Ereignisse und Diskussionen zu Skandalen im Umgang mit Benutzerdaten in Social Media Plattformen sind – aus unserer Sicht – nur ein weiterer Beleg, für die Notwendigkeit eines umfassenden und modernen Datenschutzes.

Burda Direct Interactive fühlt sich seit jeher in ganz besonderer Weise verpflichtet, seinen Kunden eine datenschutzkonforme Lösung zu Marketing- und Vertriebszwecken zur Verfügung zu stellen. Bereits seit 2007 lassen wir unsere Softwarelösung in Bezug auf die Datenschutzkonformität regelmäßig überprüfen. Diese Datenschutzkonformität gewährleisten wir unserer Kunden auch nach Einführung der DS-GVO.

Nutzung von DiVa auch zukünftig rechtlich zulässig

Das Wichtigste vorab: Unsere Software ist auch unter der bevorstehenden DS-GVO datenschutzkonform. Sie ist so entwickelt worden, dass diese nur firmenbezogene Daten hinsichtlich der Webseitenbesucher erhebt und verarbeitet. Alle Anstrengungen in der Entwicklung der Soft-ware sind gerade darauf gerichtet, keine personenbezogene Daten zu verarbeiten. Sie dürfen unsere Software daher auch zukünftig in gleicher Weise nutzen, wie es bisher schon der Fall ist. Voraussetzung für eine zulässige Nutzung ist allerdings, der Abschluss einer Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung mit Burda Direct Interactive sowie wie bisher bereits geschehen, die Information der Webseitenbesucher über die Nutzung von DiVa als Tool zur Webanalyse und die Einräumung einer Möglichkeit zum sog. Opt-Out für die Besucher Ihrer Webseiten.

Nutzung von DiVa auch zukünftig ohne vorherige Opt-In zulässig

Da die Softwarelösung DiVa darauf hin entwickelt wurde, allein firmenbezogene Daten von Webseitenbesuchern zu ermitteln, ist es auch zukünftig nicht erforderlich, eine vorherige Einwilligung aller Webseitenbesucher mittels einer Opt-In Anfrage durchzuführen. Auch die DS-GVO ziehlt wie schon das derzeitige Bundesdatenschutzgesetz darauf ab, dass eine solche vorherige Opt-In Anfrage der Webseitenbesucher unter bestimmten Bedingungen durchgeführt werden muss, sofern personenbezogene Daten von Besuchern erhoben werden. Anders als andere weitverbreitete Webanalysetools ist DiVa insbesondere nicht darauf ausgelegt, eine übergeordnete Profilbildung von Benutzern zu ermitteln, erst recht nicht von privaten Benutzern.

Als unsere Kunden können Sie weiterhin sicher sein, dass mit dem Einsatz des Digitalen Ver-triebsassistenten alle Gesetze und Vorgaben des TMG (TelemedienGesetz) und des BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) ebenso erfüllt werden wie die Empfehlungen des Düsseldorfer Kreises in Bezug auf den Datenschutz.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DiVa-Team